Hygienekonzept für unsere Kirchgemeinde

Hygienekonzept der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Burgstädt

- aktualisierte Fassung vom 08.01.2021 -

Als Kirchgemeinde bewegen wir uns mit unseren Veranstaltungen im öffentlichen Raum und stehen daher in einer besonderen Verantwortung. Dabei richten wir uns nach den jeweils geltenden politischen und landeskirchlichen Regelungen. Aktuell maßgeblich sind hier die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 08.01.2021, die letztmalig am 10.12.2020 geänderte Allgemeinverfügung des Landkreises Mittelsachsen und die Ausführungsverordnung zur Kirchgemeindeordnung vom 01.12.2020.
 

1. Stadtkirche: Gottesdienste und Gebetszeiten

  • Am Eingang hängen Hinweise zum Hygieneschutz aus; außerdem steht Händedesinfektionsmittel bereit. Wer coronatypische Krankheitssymptome aufweist, kann an den Veranstaltungen leider nicht teilnehmen.
  • Das Betreten der Kirche zum Gottesdienst erfolgt nur durch den Haupteingang;  das Verlassen nur durch die beiden Seitenausgänge im Einbahnstraßensystem.
  • Alle Anwesenden werden am Eingang auf Teilnehmerlisten registriert, die dann datenschutzgerecht einen Monat lang im Pfarramt archiviert sind.
  • Die Besucher sitzen einzeln oder als Familie ausschließlich auf den markierten Sitzplätzen im Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m. Daraus ergibt sich eine begrenzte Anzahl von max. 260 Sitzplätzen für Erwachsene (ca. 300 mit Kindern) – wenn viele Familien dabei sind. Liegt der RKI-Inzidenzwert fünf Tage lang über 200, reduziert sich die Sitzplatzkapazität um die Hälfte auf 130 bzw. 150 Personen.
  • Das Tragen eines selbst mitgebrachten Mund-Nase-Schutzes ist während der gesamten Veranstaltung verpflichtend. Ein Vorrat liegt bei Bedarf vor Ort bereit.
  • Vor und nach den Veranstaltungen wird der Kirchenraum ordentlich gelüftet.
  • Die Kollekte wird bis auf weiteres nur an den beiden Ausgängen gesammelt.
  • Der Kindergottesdienst findet komplett parallel zum Gottesdienst im KGH statt.
  • Zwischen den Veranstaltungen werden die Toiletten gereinigt. Bei engerer zeitlicher Folge von Gottesdiensten werden auch die Ablageplätze und Türgriffe desinfiziert. In diesem Fall werden Gesangbücher nicht mehrmals verwendet.
  • Die Veranstaltungslänge wird auf 60 Minuten (bei einem RKI-Inzidenzwert über 200 auf 45 Minuten) begrenzt. Der Gemeindegesang wird entsprechend angepasst.
  • Das Abendmahl wird als Wandelabendmahl gefeiert. Die Gottesdienstbesucher kommen durch den Mittelgang nach vorn und empfangen in der Mitte von Pfarrer/in (mit desinfizierten Händen oder Einweghandschuhen und Mund-Nase-Schutz) das Brot. Danach treten sie nach links oder rechts, wo sie sich selbständig eins der auf einem Tisch bereit gestellten Gläser mit Wein oder Traubensaft nehmen. Die Spendeworte („Christi Leib…“/ „Christi Blut…“) werden wie gewohnt gesprochen. Der Mund-Nase-Schutz wird zum Aufnehmen der Gaben erst an der Seite des Altarraumes abgenommen. Die leeren Gläser werden auf einem Tisch an der Seite abgestellt, bevor man über die Seitengänge an den Platz zurückkehrt.
     

2. Kirchgemeindehaus: Gruppen und Kreise, Sitzungen, Pfarramt, Vermietungen

  • Gruppen und Kreise finden bis einschließlich 28.02.2021 aufgrund hoher Inzidenz-werte nicht statt. Bei „Konfiserie“ und JG wird für Anfang Februar neu entschieden.
  • Am Eingang hängen Hinweise zum Hygieneschutz aus; außerdem steht Hände-desinfektionsmittel bereit. Wer coronatypische Krankheitssymptome aufweist, kann an Sitzungen und Besprechungen leider nicht teilnehmen.
  • Alle Anwesenden werden am Eingang auf Teilnehmerlisten registriert, die dann datenschutzgerecht einen Monat lang im Pfarramt archiviert sind.
  • Das Tragen eines selbst mitgebrachten Mund-Nase-Schutzes und das Einhalten des Mindestabstandes ist bei allen Treffen erforderlich. Um letzteres zu gewährleisten, werden ausreichend große Räume genutzt.  
  • Eine Ausnahme beim Mund-Nase-Schutz bilden die Grundschulkinder: Sie tragen  diesen beim Kommen und Gehen sowie Singen und können ihn am Platz ablegen.
  • Der Kindergottesdienst findet wie gewohnt in zwei Gruppen statt (Schulkinder: kleiner Saal; Kindergartenkinder mit erwachsener Begleitperson: großer Saal).
  • Das Pfarramt darf nur mit Mund-Nase-Schutz betreten werden.
  • Die Toiletten werden regelmäßig von Hausmeister oder Kirchnerin gereinigt.
  • Die Küche wird ausschließlich von darin eingewiesenen Mitarbeitern genutzt.
  • Bei Vermietungen gewährleisten die Mieter das Einhalten der Hygieneregeln.
     

3. Friedhofskirche: Trauerfeiern

  • Am Eingang hängen Hinweise zum Hygieneschutz aus; außerdem steht Hände-desinfektionsmittel bereit. Wer coronatypische Krankheitssymptome aufweist, kann an Beerdigungen und Abschiednahmen leider nicht teilnehmen.
  • Alle Anwesenden werden am Eingang auf Teilnehmerlisten registriert, die dann datenschutzgerecht einen Monat lang in der Friedhofsverwaltung archiviert sind.
  • Die max. 10 Teilnehmer (enger Familienkreis) sitzen einzeln oder als Familie auf den Stühlen in ausreichendem Sicherheitsabstand von mindestens 1,50m.
  • Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist während der gesamten Dauer des Trauergottesdienstes verpflichtend. Auf dem Weg zum Grab und am Grab ist er anzulegen, sofern die Mindestabstände nicht eingehalten werden können.
  • Vor und nach den Trauerfeiern wird der Raum über die Eingangstür gelüftet.
  • Finden zwei Bestattungen in enger zeitlicher Abfolge statt, werden Sitzplätze und Türgriffe desinfiziert sowie ggf. unterschiedliche Liederbücher verwendet.
  • Die Toiletten werden gemäß dem Reinigungsplan gesäubert.
  • Bei weltlichen Trauerfeiern sind die Angehörigen für das Einhalten der Hygiene-regeln verantwortlich und bestätigen dies bei der Anmeldung schriftlich.

Dieses aktualisierte Hygienekonzept wurde vom Kirchenvorstand in der Sitzung vom 08.01.2021 beschlossen und tritt sofort in Kraft. Verantwortlicher Ansprechpartner ist Pfarramtsleiter Sandro Göpfert (03724-8298872 bzw. sandro.goepfert@stadtkirche-burgstaedt.de).

Burgstädt, 08.01.2021, Pfr. Sandro Göpfert